Greg Mäder Guitar  
  Nico Schläpfer Bass  
  Federico Carminitana Vocals  
  Ricky Dürst Drums  
  Tom Kuzmic Guitar  
     
   
     
                                                               erschienen 2008

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(c)PetraGanter

Cataract gehört 1998 zur ersten Generation europäischer Bands, die eine Mischung aus Hardcore und Thrash aus den Boxen schleudern. Schnell erspielt sich die Band eine grosse Fangemeinde, so dass sich 1999 bereits die erste Demo-CD 2000 mal verkauft und das Debut „Golem“ ein Jahr später bereits im Roster des amerikanischen HC-Labels Ferret Music erscheint. 2001 stösst Sänger Fedi zur Band, die damit ein neues Level erreicht. Ein Nebeneffekt sind professionellere Strukturen und mehr Gigs, hauptsächlich aber wandelt sich die „frische Brise im Metal“ zum gnadenlosen Sturm, der selbst über die Ostküste Amerikas fegt.

Nach einer EP und zahllosen Shows in ganz Europa folgt 2003 mit „Great Days of vengeance“ der nächste Longplayer auf Lifeforcerecords. Er bringt den fünf Zürchern weiteren Respekt in der Szene ein – und den ersten Vertrag, den Metal Blade mit einer Schweizer Band abschliesst.

Schon ein Jahr später kickt das Label einen weiteren Aggressionsschub aus Helvetien auf den Markt. „With Triumph Comes Loss“ beschert Cataract zu Recht viel Lob in der Szene, etabliert sie als Qualitätsgarant für gnadenlos gethrashten HC und verkauft sich 15'000 mal. Gute Alben allein genügen nicht für einen solchen Erfolg. Die Band ist konstant unterwegs und folgt mit Begeisterung jeder Einladung zu einem Gig, bis mehr Anfragen kommen, als Cataract Wochenenden hat. Ausserdem wütet man auf Touren mit Maroon (Europa und UK, 2004) und No Mercy (mit Six Feet Under, Nile, Dying Fetus, Dark Funeral, 2005) all over Europe.

 Der 2006-er Release „Kingdom“ ist einmal mehr ein Alpenorkan, der seine Wut in kompromisslosen Shows auf den Bühnen entlädt. Entsprechend erzielt der Longplayer ähnliche Verkaufszahlen wie „With Triumph Comes Loss“. Es folgen Touren mit Amon Amarth (Europa, 2006) und im Hell On Earth Package (mit HSB und God Forbid, 2006).Die Fans schätzen dabei nicht nur die Sound-Sturzfluten sondern auch die Haltung der Band, die ihre HC-Wurzeln noch immer pflegt und an ihren Idealen festhält. Weiteres Trademark von Cataract sind die Texte, die einer machtgeilen, fanatischen und verantwortungslosen Gesellschaft einen unbarmherzigen Spiegel vorhalten.

2007 muss Cataract an Gitarre und Bass Umbesetzungen vornehmen. Das hält die Band aber nicht davon ab, am Greenfield Festival ein vollgepacktes 5000er Zelt in Grund und Boden zu stampfen und zum dritten Mal in Tue Madsens Antfarm Studios einen Longplayer einzuprügeln. Er zeigt die Schweizer frisch gestärkt und von ihrer vielfältigsten Seite. Ihr Toben ist um Elemente aus Speed-, Death- und Grindmetal erweitert. Deshalb ist das selbstbenannte „Cataract“ nicht nur das brutalste, schwerste und melodischste Album der Zürcher gleichzeitig, sondern auch eine beeindruckende Antwort auf die Umbesetzungen und ein Versprechen für die Zukunft. Dieser Ansicht ist auch Metal Blade, das den Vertrag mit Cataract verlängert.


Nach über 500 Shows in Amerika und Europa (u.a. mit Biohazard, Caliban, Born From Pain, Entombed, Hatebreed, Machine Head, Napalm Death, Pro Pain, Sick Of It All, Slayer, S.O.D., Unearth, Type O Negative, Dark Funeral etc) ist Cataract heisser denn je, wieder auf den Bühnen zu moshen. Die halbjährige Zwangspause wegen der Umbesetzungen und Aufnahmen hat die Lust auf live bloss vergrössert. Im März werden der Release und das 10jährige Bandjubiläum gefeiert. Anschliessend stehen bereits eine Italientour, die Open Airs With Full Force und Gränichen fest, eine ganze Reihe von Clubshows und weiteren Festivals sowie im Herbst die Hell On Earth Tour `08.

 

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